Zwei unvergessliche Wochen im spanischen Málaga

Während der Osterferien meines zwölften Schuljahres habe ich zwei Wochen am Malaca Instituto, welches sich in der Umgebung der spanischen Stadt Málaga befindet, verbracht. Die von der Sprachschule organisierten abwechslungsreichen Aktivitäten ergänzten den morgendlichen Unterricht, sodass ich nicht nur mit der spanischen Sprache vertraut wurde, sondern auch einen Einblick in die andalusische Kultur bekommen habe.

Während meines gesamten Aufenthaltes habe ich im Hotel des Malaca Institutos gewohnt. So konnte ich morgens kurz vor Unterrichtsbeginn aufstehen, im Restaurant der Schule frühstücken (es gab jeden Morgen ein Frühstücksbuffet) und trotzdem rechtzeitig zum Unterricht erscheinen. Nachdem ich einen Einstufungstest absolviert habe, wurde ich in eine Klasse eines auf meine Spanisch-Kenntnisse angepassten Levels eingeteilt. Die Lehrer haben Inhalte auf lebhafte Weise vermittelt, wodurch der Unterricht sowohl spannend, als auch entspannt war.

 

Bereits am Tag meiner Ankunft bin ich zum Strand, welcher circa 15-20 Minuten zu Fuß von der Sprachschule entfernt ist, gelaufen. Für meinen Geschmack war es zu kalt zum Schwimmen. Der Ausblick war nichtsdestominder beeindruckend.

Einheimische verkaufen am Strand frisch zubereitete Fische.

Am ersten Unterrichtstag hat die Sprachschule eine Tour der Innenstadt Málagas organisiert, bei der Sprachschüler einen Überblick über die wichtigsten Attraktionen und Stadtteile bekommen haben. 

Da ich mich während der "Semana Santa", der Woche vorm Ostersonntag, in Andalusien aufgehalten habe, hatte ich das Glück die traditionellen Oster-Prozessionen im Zentrum Málagas mitverfolgen zu können.

Mit vier Freunden habe ich an einem Sonntag ein Auto gemietet und bin nach Ronda, einer entzückenden andalusischen Kleinstadt, gefahren. Ich war besonders von der "alten Brücke", der Natur in der Umgebung Rondas, den arabischen Bädern und den Gassen der Altstadt (samt Orangenbäumen) angetan.

Ebenfalls gefielen mir die engen Wege und weiß angestichenen Häuser des Bergdorfes Frigiliana, welches ich mit der Sprachschule besuchte.

Einen atemberaubenden Blick hatte ich vom "Balkon Europas" in Nerja, einer Stadt, welche ich im Anschluss an den Ausflug nach Frigiliana mit der Sprachschule besucht habe.

Meinen letzten Abend in Andalusien habe ich auf einem Hügel in der Nähe der Sprachschule verbracht, von dem aus ich einen wunderschönen Blick auf Málaga und die Umgebung der Stadt hatte.