2 Wochen Barcelona

In den Pfingstferien 2019 hatte ich die Chance meine erste Reise ohne Eltern oder Freunde anzutreten - nämlich nach Barcelona. Für zwei Wochen war ich in der wunderschönen Stadt unterwegs, habe unfassbar tolle Menschen kennengelernt und nebenbei noch meine Spanischkenntnisse verbessert.

Das wichtigste zuerst: Das Essen!

Frühstück und Abendessen gab es für mich in meiner Gastfamilie, womit ich wirklich sehr viel Glück hatte, denn das Essen war wirklich phänomenal. Von Spaghetti, Reis mit Gemüse über Sushi gab es von allem etwas und es hat mir wirklich jeden Abend aufs Neue geschmeckt. 

Aber auch die Menüs in den vielen Restaurants und Cafés in Barcelona sind sehr gut und man bekommt praktisch überall die berühmten spanischen Tapas geboten. Was ich definitiv auch nicht bereut habe, ist es, Churros con Chocolate (Bild) probiert zu haben, was dort traditionell am Morgen oder frühen Nachmittag gegessen wird. 

Solltet ihr jemals in Spanien sein: Probiert euch durch, das Essen ist das Geld wert!

Ein Ort an dem man natürlich auch ein wenig Zeit verbringen muss, ist der Strand. Der Strand Barceloneta ist mit der Metro oder aber auch von Stadtzentrum über Las Ramblas sehr gut zu erreichen, auch wenn es einer der eher vollen und touristischen Strände ist. 

Wenn man die vielen Strandverkäufer abwimmeln kann, verbringt man hier tolle Tage mit Freunden, an denen man sich auch schon Anfang Juni problemlos sonnen kann und (wenn man nicht zu empfindlich ist) auch ins Wasser gehen kann. 

Das Wetter bietet sich dafür auf jeden Fall an: von 12 vollen Tagen in Barcelona hat es nur an einem geregnet und ansonsten gab es praktisch nur strahlenden Sonnenschein und angenehme 26° oder ein wenig mehr, was perfekt für einen Trip durch die Stadt war.

Gleich an meinem ersten Tag ging es mit meinem Mitbewohner, der mit mir in der Gastfamilie lebte, in den Park Güell. Von dort aus hat man schon einen schönen Blick über die Stadt, obwohl man nicht sehr weit den Berg hinauf muss. Der Park ist natürlich geprägt durch die Architektur durch Gaudí und lädt auch zum entspannen oder einfach nur umherwandern ein. 

Um gleich einmal mit Barcelona's Gaudí weiterzumachen: Hier Casa Milà, in das man mit einem Ticket auch hineingehen kann, um auf die Dachterasse zu gelangen und die Wohnung im Inneren zu betrachten. 

In der Hochsaison sollte man sich am besten vorzeitig um Tickets online kümmern, aber für meine Freunde und mich war es im Juni kein Problem einfach so vorbeizuschauen. Kleiner Tipp am Rande: Einige Attraktionen gibt es für Schüler bzw. Studenten vergünstigt. 

Wenn man von Gaudí spricht, darf man natürlich die weltberühmte Sagrada Família nicht vergessen. Die riesige Kathedrale ist auch unfertig sehr eindrucksvoll und imposant, wenn man einmal selbst vor dem Wahrzeichen Barcelonas steht. Hier sind aber wirklich viele Menschen unterwegs und zwar egal zu welcher Tageszeit man vorbeischaut. 

Hier waren einige Freunde und ich zum Castell de Montjuic gefahren. Diese militärische Festung auf dem Hausberg Montjuic erreicht man über eine Fahrt mit der Gondel - dem Teleférico. Während der Fahrt und auch vom Berg aus genießt man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und das Meer. Sonntag nachmittags ist der Eintritt und Zugang zur militärischen Festung übrigens gratis. Nachdem wir die Festung verlassen haben, spazierten wir noch eine Weile in einem schönen Park in der Nähe, von dem man einen Blick auf den Hafen in Barcelona werfen kann. 

Wenn man eines wirklich immer machen kann, dann ist es einfach nur durch die Stadt zu wandern. Es kann der Hafen sein, an dem man die Schiffe betrachten kann und das mediterrane Flair voll auskosten kann oder die verschiedenen Viertel, wie das Barri Gòtic oder die Altstadt Ciutat Vella erkundet. Wenn man von einem in Barcelona bestimmt nicht enttäuscht wird, ist es die Architektur: Überall in der Stadt stehen die schönsten Gebäude, die eine wunderschöne Atmosphäre schaffen und einen nicht selten staunen lassen. 

Was natürlich bei meinem Barcelona-Besuch auf keinen Fall fehlen durfte waren Las Ramblas - die breite Straße mit vielen Ständen und Cafés gesäumt. Und was definitv eines meiner Highlights der Reise war: die Boquería - ein Markt neben Las Ramblas, auf dem man praktisch alles zu essen findet, was das Herz begehrt.

Ein weiteres schönes Erlebnis war der Besuch des Font Màgica, den ich sehr genossen habe. 

An mehreren Abenden in der Woche wird am Palau Nacional am großen Brunnen eine Lichtshow mit Musik aufgeführt, die insgesamt eine Stunde dauert, bei der man aber jederzeit gehen kann, wenn man möchte. 

Definitv mein Lieblingsbild aus Barcelona!

An mehreren Abenden ging ich mit Freunden zur Aussichtsplattform Bunkers, von der man einen Rundumblick auf Barcelona hat, der natürlich vor allem nachts unvergesslich ist. Wir haben uns bevor es losging etwas zu trinken und essen mitgenommen, sodass wir ein kleines Picknick veranstalten konnten, während wir auf den Sonnenuntergang warteten. 

Dort oben zu stehen, auf die Lichter Barcelonas zu sehen und diesen Moment mit neuen Freunden zu teilen, war definitiv einer der schönsten Augenblicke meines Lebens!

Meine Spanischkenntnisse haben sich auch innerhalb von 2 Wochen schon verbessert, da der Unterricht in kleinen Gruppen von circa 4-8 Leuten viel intensiver ist, wie im normalen Unterricht zu Hause. Meine Mitschüler waren alle super nett, genauso die Lehrer, die sehr motiviert und geduldig waren. In das Level in das ich nach dem Einstufungstest eingeordnet wurde, habe ich gut hineingepasst: Ich wurde gefördert, aber nicht überfordert. 

Ich kann nur sagen, dass ich die Spanien Reise keinen Moment lang bereut habe, da ich so viele neue Erfahrungen sammeln durfte und wirklich unfassbar viele neue Leute kennenlernen konnte, die aus aller Welt kommen und von denen ich jetzt einige meine Freunde nennen kann. 

Ich hoffe, dass ich eines Tages nocheinmal nach Barcelona kommen kann, um mich daran zurückzuerinnern!