Schülersprachreise in Tokyo, Japan

Reportage von
Gast

Tokyo ist nach diesen vier Wochen in Japan nahezu schon meine zweite Heimat geworden, nachdem ich erst einmal die Struktur hinter dieser gigantischen Stadt voller Abenteuer verstanden habe.
Tokyo ist für mich die Stadt der unendlichen Weite, der unendlichen Möglichkeiten.
Ich heiße Celin, ich bin 15 Jahre alt und war im Juli 2018 für vier Wochen in Tokyo, Japan mit GLS.

Nach zwölf unglaublich langen Stunden Flug kam ich endlich im Land der aufgehenden Sonne an. Ich hatte schon die Befürchtung, dass der lange Flug nie enden würde. Zwar flog ich das erste Mal in meinem Leben alleine, dennoch lief der Flug ganz gut und ich erhielt auch beim Ausfüllen der Einreisepapiere Hilfe von einer deutschen Stewardess. 

Nachdem ich also meinen Koffer am Haneda-Airport holte und raus aus dem Flughafen lief, traf ich sofort auf eine Mitarbeiterin des Kudan Institute, also der Sprachschule, die mich abholen sollte. Sie kaufte für mich ein Busticket in Richtung Tama-Center, wo meine Gastfamilie auf mich warten würde. Mit ihr redete ich das erste Mal Japanisch und es war ein unglaubliches Gefühl. So lange schon hatte, bevor ich nach Japan kam, Japanisch gelernt und endlich konnte ich alles rauslassen und zeigen, was ich über all die langen Jahre gelernt hatte.

Später stieg ich also in den Bus und kam im Tama-Center an. Leider habe ich meine Gastfamilie nicht auf Anhieb gefunden, habe jedoch mit der Hilfe einer Spanierin sie schließlich nach einiger Zeit gefunden und sie fuhren sofort nachhause. Hätte ich die Spanierin nicht getroffen, wäre es wohl anders gekommen. Deutschland konnte mir nicht helfen, meine Gastfamilie war unerreichbar und das Kudan Institute konnte mir auch nicht helfen. Dank der Spanierin, die das gleiche Problem wie ich hatte, fand ich jedoch zu ihnen. Uns beiden wurde gesagt, dass wir im Tama-Center aussteigen sollen, doch wir fanden unsere Gastfamilien einfach nicht. Wir schlossen uns zusammen und dank der Hilfe einer Japanerin trafen wir schließlich auf sie. Es stellte sich heraus, dass sie beide im Auto auf der Straße warteten, wir jedoch noch innerhalb des Bahnhofs waren.

Müde war ich nach allem dennoch kaum. Es war die Aufregung, die mich wach hielt. Endlich befand ich mich in Japan. 

Mit Lufthansa von Berlin-Tegel nach Frankfurt am Main. Es stellte meinen ersten Inlandsflug überhaupt dar und ich war überrascht, zu sehen, wie schön Deutschland von oben aussah.

Als ich also im Haus meiner Gastfamilie auf Zeit ankam, traf ich auf meine Zimmergenossin, die aus Russland stammt, jedoch in der Schweiz lebt und deshalb Deutsch spricht. Das war echt witzig und hat mich auch sehr beruhigt, denn ich war viel zu nervös, um auch nur ein Wort Japanisch sprechen zu können. Wir verstanden uns sofort super und sie erzählte mir viel von ihrem interessanten Leben.

Gegen 20 Uhr trieb mich die Aufregung auch noch dazu an, einen nächtlichen Spaziergang zu veranstalten. Meine Zimmergenossin und ich schnappten uns also unsere Regenschirme und liefen in der Gegend herum. Warum Regenschirme? Klar, es regnete, aber das tat es ungefähr 20 Tage lang von meinen 28 Tagen in Japan. In Japan gibt es nämlich eine Regenzeit, die findet (jedenfalls in Tokyo) von Mitte Juni bis ungefähr Mitte bis Ende Juli statt. Wenn ihr auch diese Reise macht, dann nehmt euch auf jeden Fall einen guten Regenschirm mit. Meiner ging nämlich nach zwei Tagen kaputt und die beiden, die ich dort kaufte, leider auch.

Als wir am Abend dann das erste Mal einen sogenannten Konbini (Convenience Store) betraten, stieg das Adrenalin noch weiter an. Genau das war schon immer mein Traum gewesen. Es gab dort Dinge, von denen ich jahrelang nur Träumen konnte und auf einmal wurde es Realität. Pocari Sweat, Pocky, Melonpan und so vieles mehr!

Der Convenience Store von innen. Ich habe nicht zu viel versprochen!

Am Montag war dann nach der traditionellen Show (genauer: Wadaiko) in einer Schule in der Nähe des Hauses meiner Gastfamilie am Sonntag endlich mein erster Schultag im Tokyo Gakuin. Dort trafen wir uns und wir hatten sofort einen Einführungstest, um uns alle in Klassen zu unterteilen. Der Weg zur Schule klappte wider Erwarten relativ gut. Meine Zimmergenossin und ich leben ziemlich weit draußen in Tokyo und hatten demnach einen Weg von 1 1/2 Stunden auf uns zu nehmen. Jeden Tag. Glücklicherweise mussten wir nur in Shinjuku, dem Bahnhof der Hölle, einmal umsteigen. Shinjuku war ein Albtraum! Ich habe mich immer wieder dort verlaufen und ich sah bis zum letzten Tag dort einfach nicht durch. Nun mehr zu der Sprachschule.

Meine Klasse im Kudan Institute war die Kaiwa 3B, eine wirklich tolle Klasse, die ich nie vergessen werde und zu der ich nach wie vor Kontakt habe. 

Der Einführungstest war für mich relativ einfach. Zuerst gab es einen schriftlichen Test, danach eine Hörübung und zum Anschluss mussten wir ein bisschen sprechen. 

Macht euch absolut keine Sorgen. Sie sind euch nicht böse, wenn ihr noch nicht so gut seid. Ihr seid ja dort, um zu lernen.

Nach der Veranstaltung im Tokyo Gakuin, welche schon sehr schnell ihr Ende fand, bin ich mit einer Gruppe Schülerinnen und Schülern der Schule nach Akihabara gefahren. Akihabara ist sicher bekannt, vor allem bei Fans von Manga und Anime. Eigentlich war ich vor Japan auch ein großer Fan von allem, doch wenn man erst einmal wirklich in Japan ist, verschwindet diese Liebe. Bei mir war das jedenfalls so. Mich interessierte plötzlich nicht mehr das Gezeichnete, das Erfundene, sondern die Realität. Von der fand ich in Akihabara nicht viel, weshalb mir der Ort nicht so gefiel. Trotzdem muss man ihn schon einmal gesehen haben.

Am nächsten Tag ging es nach dem richtigen Unterricht im Kudan Institute, welches sich in der Nähe vom Tokyo Gakuin mitten in Tokyo befindet, zum Tokyo Dome. Dafür mussten wir nur ein bisschen laufen. Der Regen störte dabei jedoch sehr. Es ärgert mich noch heute, dass ich so viele Bilder habe, auf denen der Himmel bewölkt ist.

Neben dem Tokyo Dome befindet sich ein kleiner Freizeitpark. Sofort bin ich mit meinen Freunden, die aus Italien (lebt jedoch in Deutschland), Schweden, Finnland (lebt in Belgien) und Litauen (lebt auch in Deutschland) kommen, zielgerichtet zum Riesenrad gelaufen.

Die Aussicht vom Riesenrad auf den Tokyo Dome.



Auch der Tag verflog in Windeseile und ich fand mich am Ende zuhause wieder.

Die Tage verstrichen unglaublich schnell, gefüllt von gutem Unterricht in der Schule und auch kleinen Erkundungstouren meinerseits. 

Am 9. Juli gab es nach dem Unterricht wieder eine Veranstaltung mit der Schule. Wir trafen uns erneut im Tokyo Gakuin. Dort angekommen lagen verteilt auf Tischen die Teile eines Yukata. Wir suchten uns alle passende Teile heraus, bekamen Hilfe mit dem Anziehen und voilà! Plötzlich sahen wir alle japanischer als sonst aus. Leider war es im Yukata total eng und man konnte sich nicht bewegen. Ich jedenfalls nicht. Natürlich wurden wieder haufenweise Fotos mit uns gemacht. Ich habe natürlich auch mein Handy gezückt und mit meinen Freunden viele Selfies geschossen.

Das sind wir alle im Yukata. Ratet mal, wer von ihnen aus Schweden kommt? Richtig, meine Freundin Alma, die das Klischee einer Schwedin mit ihren blonden Haaren erfüllt. Sie alle sind total nett und absolut liebenswert.

Wieder verstrichen die Tage viel zu schnell und ich fand mich plötzlich getrieben von meinem großen Fernweh in der Präfektur Kanagawa südlich von Tokyo wieder!

Ich besuchte Kamakura und Enoshima, zwei sehr berühmte Orte der Präfektur. Ich konnte mir nicht entgehen lassen, wieder verschiedenen Schreinen und Tempeln, aber auch dem Meer einen Besuch abzustatten. Es lohnte sich auf jeden Fall!

Vielleicht mag man sich Japan ja so vorstellen? So ist es an vielen Orten auch, an manchen in Tokyo kann man sich so viel grün nur erträumen. Das Bild habe ich in der Stadt Fujisawa in der Präfektur Kanagawa aufgenommen. Dort gefiel es mir sehr gut.

Am nächsten Tag ging es mit meinen Freunden nach Ikebukuro. Ikebukuro ist genau wie Akihabara voll mit Manga und Anime. Trotzdem gefiel es mir überraschenderweise sehr gut dort, vor allem im Pokémon Center.

Meine Freunde und ich im Pokémon Center. Wisst ihr, worauf ich stolz bin? Dass ich mich dort beherrschen konnte! Ich liebe Pokémon, das war schon immer so und das wird sich so auch nicht ändern. Ich war kurz davor, über alles herzufallen. Es gab dort alles mögliche!



Noch am gleichen Tag konnte ich nicht verkneifen, dem Tokyo Tower bei Nacht einem Besuch abzustatten. Alleine. 

Ich habe mich oben tatsächlich sehr einsam gefühlt. Überall süße Pärchen, die die blauen Lichterketten genossen. Dann war da noch ich. Eine erst im April 15 Jahre alt gewordene Ausländerin, alleine! 

So weit um diese Uhrzeit zu fahren hatte sich dennoch mehr als gelohnt. Die Aussicht war unglaublich schön. Ich dachte erst, ich träume, aber alles war Realität.



Das größte Problem hatte ich jedoch am nächsten Tag. Ich war erst nach Mitternacht wieder zuhause angekommen und da ich jeden Tag um 05:30 Uhr aufstehen musste, war ich mehr als müde. Sogar zu müde zum schlafen! An dem Tag ging es in ein Museum.

Das Museum für Naturwissenschaft in Ueno. Es war ganz schön dort, nur dass ich nach einer Zeit meine Freunde aus den Augen verloren hatte. Das war dann nicht mehr schön. 



Nach Ueno fuhr ich noch nach Shibuya. Shibuya muss man in Tokyo gesehen haben, sonst war man nicht in Tokyo.

Das ist die berühmte Hundestatue namens Hachiko. Man muss sie wirklich gesehen haben, auch wenn es dort extrem voll war.



Jetzt springe ich einfach mal in der Zeit und lasse viele Tage, in denen nicht mehr so viel passierte, aus. Klar, es passierte schon viel. Es ging jeden Tag in die Sprachschule zum Verbessern der Japanischkenntnisse und danach gab es wieder verschiedene Veranstaltungen und Ausflüge. Es sind jedoch zu viele, um auf jede ins Detail eingehen zu können, sodass ich zu einem bedeutsameren Ausflug komme.

Diesmal führte es uns nach Komoro in die Präfektur Nagano.

Dort veranstalteten wir erst ein Barbecue, bevor wir ein Feld in der Nähe betraten, um Blaubeeren zu flücken. Plötzlich kam mir Tokyo wie ein schlechter Scherz vor. Tokyo ist nicht das wahre Japan.

Das hier ist das wahre Japan. Ziemlich ländlich.

Für mich war das ein großer Schock, denn ich war nur hohe Häuser und wenig Natur aus Tokyo gewöhnt.

Beim Pflücken der Blaubeeren hatte ich große Angst, dass eine tote Zikade von oben auf mich fällt. Das Feld lag eingehüllt von einem großen Netz, um Tiere abzuhalten. Jedoch gab es einzelne tote Zikaden auf dem Netz und ich hatte mich nicht getraut, unter ihnen durchzulaufen. Ich kenne mein Glück. Sicher wäre dann eine genau auf mich gefallen und ich wäre in Ohnmacht gefallen. Für die dort lebenden Japaner waren solche Zikaden ganz normal, doch ich wollte da einfach nur weg.

Die Blaubeeren hingegen schmeckten mehr als gut und ich konnte gar nicht mehr aufhören, welche zu pflücken und dann auch zu essen. 

Später fuhren wir tatsächlich nach Karuizawa, um eigentlich einen Wasserfall zu besichten. Jedoch war das Wetter zu schlecht, um dort hinzufahren, sodass wir uns nur kurz in der Stadt aufhielten, bevor wir zurück nach Tokyo fuhren.

Wieder mache ich einen großen Zeitsprung. Es führt uns wieder in die Präfektur Kanagawa. Diesmal besuchte ich die Stadt Yamato.

Das hier ist Yamato. Yamato kann auf eine sehr interessante Geschichte zurückblicken. Mir ist aufgefallen, dass es fast überall so aussieht in der Präfektur Kanagawa, was mich sehr positiv beeindruckte. Es war so schön dort!



Ein paar Tage später ging es über das Wochenende in die Präfektur Yamanashi neben Tokyo.

Dort blieben wir zwei Tage lang in einem Hotel.

Man kann es schon als Glück bezeichnen, diese tolle Möglichkeit bekommen zu haben. Das hier ist einfach wieder so typisch Japanisch!

Das ist die Aussicht vom Hotel. Da das Hotel in der Nähe vom Berg Fuji liegt, ist die gesamte Gegend ziemlich bergig gewesen, was sehr schön zum Ansehen war.



Nur zur Regenzeit in Japan blühen übrigens die Hortensien.

So auch in der Nähe des Hotels. Nach der Regenzeit werden diese schnell wieder verblühen.

Am nächsten Tag sind alle anderen auf den Berg Fuji gestiegen, während einige, darunter auch ich, lieber im Hotel geblieben sind. Als sie alle wieder zurückkamen, sahen sie mehr als verbrannt aus. Da ich die Sonne leider nicht so gut vertrage, war es besser, nicht mitzugehen.

Dass ich nicht mitgegangen bin, hieß aber nicht automatisch, dass ich keine Gelegenheit bekommen habe, den Berg Fuji zu sehen. Die bekam ich wohl beim Frühstück am nächsten Tag.

Man kann ihn nicht immer sehen. Nur wenn der Himmel klar ist. 



Leider ging es an dem Tag schon wieder zurück nach Tokyo. Doch davor sind wir noch zu einem Freizeitpark gegangen. Er heißt Fujikyu Highland und ist in der Gegend ziemlich beliebt. Das habe ich dort auch selbst feststellen können, denn die Wartezeit für eine Achterbahn betrug immer ungefähr eine Stunde. Ziemlich lang. Es hatte sich dennoch gelohnt.

Nachdem ich aus Yamanashi zurück in Tokyo war, besuchte ich am Tag darauf einen Tempel, der nicht so weit weg vom Haus meiner Gastfamilie liegt.

Es war dort so schön. Vor allem so schön ruhig. 

Dort hatte ich übrigens Kontakt mit einem Einheimischen, bei dem ich mir eigentlich nur Kakigoori, also Eis, kaufen wollte. Ich wollte danach nur zurück zum Bahnhof gehen, doch er wollte unbedingt, dass ich bei ihm blieb und ein bisschen mit ihm über Deutschland und so spreche. Das hatte mich sehr gefreut und er erzählte, dass es dort nur sehr wenige Touristen gibt. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen, denn der Tempel war es allemal wert, besucht zu werden.



Einen Tag später stattete ich dem Tokyo Tower erneut einen Besuch ab.

Als ich dann vom Tokyo Tower aus zurück zum Bahnhof lief und dort ankam, machte ich eine erstaunliche Entdeckung.

Was bitte macht Tanz der Vampire, ein tolles Musical, auf DEUTSCH in Japan? Das hatte mich mehr als schockiert. Irgendwie kam es mir nur wie ein Scherz vor und ich brauchte etwas Zeit, um mich vom Lachen wieder einzukriegen.

Am Tag darauf besuchten wir alle zum Abschied den Tokyo Skytree im Osten von Tokyo.

Puh, was soll ich zu dem Besuch sagen... es gefiel mir nicht so. Der Tokyo Skytree ist fast doppelt so hoch wie der Tokyo Tower und war damit einfach zu hoch für mich. Trotzdem war Tokyo von oben auch ein Genuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Leider hieß es dann auch schon kurz darauf, Abschied von allen zu nehmen. Der letzte Tag in der Schule stand bevor.

Am letzten Tag hatten wir eine Rede vorzubereiten auf Japanisch, in der wir unser Land, aus dem wir stammen, präsentieren sollten. Dabei hatte ich mehrfach Vorträge über Taiwan zu hören, da viele in meiner Klasse aus Taiwan stammen. Natürlich haben sie sich dann alle sehr gefreut, etwas über Finnland, Schweden, die USA und auch über Deutschland zu hören. Mein Vortrag war leider mehr als schlecht, mit der Vorbereitung lief es nicht so. Ich hatte vergessen, Bilder mitzubringen, daran scheiterte es leider. Meine Rede schien aber gut gewesen zu sein.

Der Abschied hingegen war mehr als schlimm. Irgendwie hatte ich mich schon so an alle gewöhnt und plötzlich muss man auch schon wieder Abschied nehmen. Zum Abschied erhielt ich ein Teilnahmezertifikat, Süßigkeiten und ein paar Fotos und Nachrichten von allen. Natürlich wurde auch ein Foto von der ganzen Klasse gemacht. Danke euch allen für diese wundervollen Wochen miteinander!



Daraufhin folgte noch ein Abschied von meinen Freunden. Wir sind nach der Schule alle zusammen essen gegangen und haben danach auf der Straße einen Japaner gefragt, ob er ein Bild von uns aufnehmen könnte.

Mein liebstes Bild aus Japan mit all meinen Freunden. Man sieht doch hoffentlich, dass ich die jüngste bin, oder? McKenzie, der einzige Amerikaner auf diesem Bild, geht schon fast auf die dreißig zu, während ich gerade einmal 15 Jahre alt bin. Ich hatte anfangs angenommen, dass ich nur auf Gleichaltrige stoßen würde, doch dem war nicht so. Alma (Schweden), Aleksi (Finnland) und Elvido (Italien) kamen mir mit 17 schon am nächsten.

Das ist er also, der Flug zurück. Es fiel mir wirklich schwer, Japan zu verlassen. Auch wenn ich mit meiner Gastfamilie nicht so familiär wurde und Japan doch sehr anders ist als Deutschland, so gefiel es mir dort sehr gut. 

Auf jeden Fall waren das unglaublich schöne vier Wochen, die man erlebt haben muss. Japan ist definitiv immer eine Reise wert.

In diesen vier Wochen knüpfte ich viele internationale Kontakte und lernte viele liebe Japaner kennen, verbesserte meine Japanischkenntnisse enorm, sah so viele Orte in Tokyo/Umland und lernte viel über Japans einzigartig Kultur.

Ich kann wirklich jedem diese Schülersprachreise nach Tokyo mit GLS ans Herz legen und bin sehr glücklich, mit GLS dorthin gereist zu sein. 

Da es mir so gut mit GLS in Japan gefiel, werde ich in schon 11 Tagen wieder mit ihnen in Japan sein, diesmal allerdings in der Präfektur Chiba östlich von Tokyo und diesmal für 10 Monate an einer japanischen High School. Danke für alles!

この一ヶ月間本当にどうもありがとうございました!

 

瀬凛 (Celin) :)