Schülersprachreise Malibu

Reportage von

Ich habe in den Sommerferien 2022 eine 2-wöchige Sprachreise nach Malibu gemacht und es war eine unvergessliche Zeit. Wir waren dort auf dem riesigen Campus der Pepperdine University untergebracht und hatten sehr viel Spaß.

Anreise

Die Anreise war ein bisschen aufregend. So gegen 20 Uhr bin ich in LAX gelandet und wurde dann von einer sehr lustigen Betreuerin abgeholt. Leider konnte ich die Betreuerin zuerst nicht finden, aber ich habe eine Nummer bekommen, die ich in einem solchen Fall anrufen konnte und kurze Zeit später habe ich sie gefunden. Die Fahrt zur Uni hat etwa  45 min gedauert und war sehr schön, da es bereits dunkel war und ich somit z.B. Santa Monica  beleuchtet sehen konnte. Außerdem hatten wir einen eigenen Truck Driver, der uns mit einem VIP Truck zur Uni brachte und auch schon viele Celebrities wie z.B. Adele gefahren hat.

 

Unterkunft 

Die Unterkunft war auf dem Campus der Pepperdine University. Ich war auf einem Doppelzimmer in einer 8er-Suite zusammen mit Franzosinnen, Italienerinnen und einer Deutschen, die meine Zimmernachbarin war. Wir haben uns ein Gemeinschaftsbad mit 2 Duschen und 2 Toiletten geteilt und haben uns sehr gut verstanden. Der Campus war ebenfalls riesengroß und wunderschön, man konnte direkt aufs Meer schauen und wir hatten sogar einen Starbucks. 

 

Unterricht

Am ersten Tag haben wir einen kleinen Englischtest geschrieben, um anschließend in verschiedene Englischkurse eingeteilt zu werden. Der Test war aber zum Glück sehr einfach. Insgesamt waren wir ca. 200 Schüler*innnen aus Deutschland, Frankreich, Italien. Spanien, der Niederlande, Österreich, Schweiz, Brasilien, Kolumbien, Kasachstan und Tschechien. In den Englischkursen waren wir immer ca. 10-15 Leute und die Nationalitäten waren sehr gemischt, sodass man viele Freunde aus anderen Ländern kennengelernt hat. Außerdem war der Unterricht sehr entspannt, die Lehrer waren alle nett und cool. Wir haben z.B oft Kahoot gespielt und auch mal Kuchen gegessen.

Betreuung

Die meisten Bretreuer waren sehr witzig, nett und hilfsbereit. An einem Tag war ich ein bisschen krank und konnte nicht zum Unterricht gehen, aber die Betreuer sind 2 mal bei mit vorbeigekommen und haben mir Essen und Trinken angeboten und sich um mich gekümmert. Man bekommt also immer Unterstützung, wenn es einem nicht so gut geht.

Die Ausflüge waren die Highlights meines Aufenthalts. An einem Tag Santa Barbara gefahren und es war soooo schön?.

Ein weiterer cooler Ausflug war der Besuch der Universal Studios in Hollywood. Man musste zwar bis zu einer Stunde an den Fahrgeschäften anstehen, aber es hat sich definitiv gelohnt und man kann es mit keinem deutschem Freizeitpark vergleichen. Besonders cool war der 3D-Transformers Ride, es hat sich wirklich so angefühlt, als würde man direkt in einem Auto sitzen, das durch die Luft fliegt.

An weiteren Tagen haben wir Venice Beach, Santa Monica, Beverly Hills, Hollywood und den Walk of Fame sowie die einige Museen besucht. Alle Ausflüge waren sehr tolle Erfahrungen und sehr lustig. 

Aktivitäten auf dem Campus

Jeden Abend sowie an einigen Nachmittagen gab es eine große Auswahl an Aktivitäten, von denen man sich eine aussuchen musste. Es gab immer sportliche Aktivitäten wie z.B Fußball, Volleyball, Baseball, Basketball, Doge Ball, Zumba oder Capture the Flag; man konnte aber auch entspannte Aktivitäten wie z.B Netflix, Backen, Kahoot, oder Spa Night auswählen. Manchmal gab es auch künstlerische Aktivitäten wie Basteln, Karaoke oder eine Fashion Show.  An einem Abend sind wir aber zu einem Strand gefahren und haben den Sonnenuntergang beobachtet?.

Graduation

Montags abends war immer Graduation, da dienstags der Abreisetag war. Dafür haben wir uns alle immer schick gemacht und anschließend gab es immer eine Abschlussparty mit einem DJ, der auch schon auf dem Coachella gespielt hat. Es war immer sehr lustig, aber auch traurig, da man sich von seinen internationalen Freunden verabschieden musste.

Fazit

Insgesamt war es eine unglaubliche Erfahrung und ich würde es jedem empfehlen, der Reisen liebt und internationale Freundschaften schließen möchte. Es ist dort sehr einfach Freunde zu finden und es ist eigentlich unmöglich, keinen Anschluss zu finden. Die Kombination aus Englischunterricht, Aktivitäten und Ausflügen war perfekt für mich, da man sein Englisch verbessern konnte und gleichzeitig Spaß mit seinen Freunden hatte. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Reise für Leute, die nicht so viele Aktivitäten vertragen und auch mal Zeit für sich brauchen, etwas anstrengend werden könnte, da man immer mit Leuten zusammen ist und man von 9- ca. 22 Uhr unterwegs ist und Programm hat. Aber für mich war das kein Problem, da ich möglichst viel in meinen 2 Wochen dort erleben wollte.

PS: Auf der GLS Website gibt es alle Infos zu dieser Schülersprachreise in die USA.