Cambridge 2019

Reportage von

Ich habe mich für einen 2- wöchigen Sprachaufenthalt in Cambridge entschieden, hauptsächlich um mein Englisch zu verbessern.
In dieser Reportage versuche ich, euch einen kleinen Einblick in diese tolle Zeit zu verschaffen.
Spoiler: Es war 100 mal besser als "nur" Englisch lernen! :)



Die Reise begann für mich mit dem Flug nach London. Allen, die noch nicht 18 sind, kann ich wirklich empfehlen, noch einen extra Brief von den Eltern mitzunehmen, der Euch erlaubt, alleine zu fliegen, denn die Leute bei der Londoner Passkontrolle waren sehr streng.

Wir (noch zwei andere deutsche Mädchen, die auch 2 Wochen in Cambridge sind und ich) wurden mit einem Taxi von der Organisation zu unseren Gastfamilien gebracht.

Meine Gastmutter, Lyn, ist sehr nett und hat mir und einem anderen Mädchen aus Italien, das mit mir im Zimmer schläft, erklärt, wie wir am Besten zur Schule kommen und uns unseren Stundenplan gegeben.

Ihr Haus ist ziemlich zentral, der Bus braucht nur 15 Minuten zur Schule und fährt bei mir alle 10 Minuten.

Ich bin glücklich, mich für die Homestay- Variante entschieden zu haben, denn meine Gastmutter ist super nett und ich konnte mich gut mit ihr unterhalten, was mein Englisch noch mehr verbessert hat. Natürlich gab es auch mal Schüler, die mit ihrer Gastfamilie nicht zufrieden waren (weil sie z.B. auf eins der Haustiere allergisch reagiert haben), aber es gibt auch die Möglichkeit, die Gastfamilie noch zu wechseln. (Ich war mit meiner Gastfamilie aber super happy und all meine Freunde auch mit ihren...)

Außerdem ist ihr Haus und der Garten sehr schön und ich habe mich sofort mit ihrem Hund und den 3 Katzen angefreundet. Oben ein Foto von meinem Zimmer:

 

Morgens und Abends essen wir (meine Zimmernachbarin und ich) bei Lyn (sie kann sehr gut kochen!), mittags in der Sprachschule, wo es auch sehr gut schmeckt. Es gibt immer 3 Menüs zur Auswahl, mit Huhn, Schwein oder vegetarisch. Oben ein Foto von Freunden und mir vor der Sprachschule:

Meine Unterichtsgruppe besteht hauptsächlich aus Deutschen und Italienern und wir verstehen uns alle recht gut.

Im Untericht macht man verschiedene Aufgaben zu Vokabeln, zum Lesen und vieles mehr. Wir haben uns über viele interessante Themen unterhalten.

Oben ein Foto von unserem Klassenzimmer:

In den Pausen haben wir viel Tischtennis gespielt und uns unterhalten. Für Essen gab es auch einen Kiosk, der immer offen war.

Drei Nachmittage in der Woche habe ich "guided study", dort macht man seine Hausaufgaben. Außerdem gibt es viele englische Bücher und auch Computer.

An den Tagen, an denen wir kein "guided study" hatten, hatten wir mit der Sprachschule andere Aktivitäten.

Wir haben eine kleine Stadttour gemacht, ein Quiz und auch ein Museum besucht, und vieles mehr. Oben ein Foto von einem der Colleges in Cambridge, das wir bei dem Stadtrundgang gesehen haben:

An einem Nachmittag haben wir auch Leinbeutel bemalt. Obwohl meine (neuen) Freunde und ich uns erst seit wenigen Tagen kannten, hatten wir alle das Gefühl, uns schon ewig zu kennen. Ich glaube, dass die Freundschaften, die man auf einer Sprachreise schließt, vergleichsweise schnell sehr eng werden können. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass es einen zusammenschweißt, für längere Zeit ohne seine Eltern im Ausland zu wohnen, sondern auch, dass man mit den Freunden, die man dort kennenlernt, Erfahrungen teilt und Erlebnisse erlebt, die man wahrscheinlich so nie wieder erfahren wird.

Für 40 Pfund kann man auch einen Ganztagesausflug nach London machen, den ich weiterempfehlen kann. Allerdings war dieser ziemlich stressig, weil wir sehr viele Sehenswürdigkeiten besucht haben.

Danach hatten wir auch noch Freizeit, in der wir frei herumlaufen konnten.

Da die Sprachschule so zentral ist, bin ich mit Freunden jeden Tag (wirklich jeden einzigen! xD) nach der Schule noch in die Fußgängerzone und in den Park gegangen.

Mit ihnen bin ich auch "punting" gewesen, (etwa wie Gondel fahren) was sehr lustig war und wirklich empfehlenswert ist, da man von der Cam (dem Fluß) aus die Colleges viel besser sehen kann.



Oft haben wir auch zusammen in Cambridge gegessen, schnell haben wir eine Lieblingseisdiele und ein Lieblingsrestaurant gefunden.

Am Wochenende haben wir auch viel zusammen gemacht, man kann sich auch toll Abends in einen Park setzen.

Schon nach einer Woche habe ich gemerkt, dass Cambridge eine meiner liebsten Städte geworden ist. Für eine Großstadt ist Cambrigde sehr gelassen, nicht so

überfüllt und hektisch wie zum Beispiel London. Trotzdem gibt es viele Läden, tolle Restaurants und auch einen Park.

Außerdem habe ich sehr gute, neue Freunde gefunden, mit denen ich auch nach dem Austausch in Kontakt bleiben werde!