4 Wochen in Kyoto

Reportage von

Ich war in den Sommerferien 2025 vier Wochen lang in Kyoto, Japan. Dort habe ich mein Japanisch verbessern können, viele neue Freunde kennen gelernt und einen unglaublich aufregenden Sommer verbracht.

Von Montag bis Freitag hatte ich täglich vier Schulstunden Sprachunterricht an der GenkiJACS(https://www.genkijacs.com/kyoto-school-intro.php), entweder am Morgen, zur Mittagszeit oder am späten Nachmittag. Im Unterricht durfte man nur Japanisch sprechen, was mir persönlich auch sehr gefallen hat, da man sich so besser auf die Sprache konzentrieren konnte. Die Klassengruppen waren relativ klein, maximal 8 Personen pro Klasse, sodass man sich gut konzentrieren konnte und viel Kontakt zu den Lehrern hatte. Die Mitarbeiter und Lehrer der Schule haben sich immer viel Zeit für alle Schüler genommen und waren sehr nett. Die anderen Schüler kamen aus verschiedenen Ländern wie Frankreich, Amerika, China, Korea, Spanien, Belgien, Russland und noch aus anderen Ländern, zum Beispiel Deutschland. Obwohl ich das Mindestalter für eine Sprachreise nach Kyoto hatte, konnte ich viele Freude finden, auch gleichaltrige. 
Da die Schule in einer sehr belebten Umgebung liegt, konnte man vor oder nach dem Unterricht viel erleben. In der Nähe der Schule befinden sich viele kleine Cafés und Restaurants, sowie Convenience Stores (Läden die rund um die Uhr geöffnet haben) in denen man Mittagessen essen oder kaufen kann. Direkt vor der Schule liegt zum Beispiel ein 7eleven, der auch in der 10 minütigen Pause für einen kleinen Snack besucht werden kann.

Ich habe außerdem an kulturellen Aktivitäten teilgenommen, die jeden Dienstag, Donnerstag und jeden zweiten Samstag stattfanden. Die Aktivitäten an den Samstagen waren immer große erlebnisreiche Ausflüge. Am ersten Samstag waren wir im Universal Studios Japan, was auch meiner Meinung nach der tollsten Ausflüge war.

Dort hatten Ich viel Zeit mit meinen Freunden, um alles mögliche auszuprobieren.  

Am zweiten Samstag machten wir einen Ausflug zum Himeji Castle.

Es wurde immer dafür gesorgt, dass wir etwas zu trinken haben oder gegebenenfalls etwas zu essen. Bei dem Himeji-Castle-Ausflug waren wir z.B. Udon essen.

Aber auch die kleineren Aktivitäten unter der Woche haben unglaublich Spaß gemacht! Wir haben Fächer bemalt, Stäbchen aus Bambus fertig gestellt, Sushi gemacht …

… wir sind zu einem Tempel gefahren …

… oder haben ein Goshuin-Buch gebastelt! In dem Buch habe ich im Zeitraum meiner Reise Kalligrafien aus Tempeln gesammelt.

Als ich in Kyoto war fand zudem ein jährliches Fest statt, über das wir in der Schule gelernt haben, und mit einer Gruppe von Schülern hingegangen sind.

Außerhalb des Schulprogrammes hatte ich viel Freizeit und konnte sie mit meiner Gastfamilie oder mit neuen Freunden verbringen. Meine Gastfamilie hat mir lokale Feste gezeigt, die zu der Zeit stattfanden und ich habe generell sehr viele Erfahrungen mit meiner Gastfamilie sammeln können. Vor allem in der Gegend, in der ich gelebt habe, war es sehr schön und ich konnte Spaziergänge machen oder mit Freunden shoppen. 
Ich habe meinen Stadtteil gut erkunden können, aber auch andere Orte wie zum Beispiel den berühmten Gion Distrikt oder die Umgebung meiner Schule.

Insgesamt war meine Sprachreise nach Kyoto sehr schön und aufregend. Mir hat alles richtig Spaß gemacht und ich werde diese vier Wochen nie vergessen. Eine solche Reise kann ich nur weiterempfehlen.