Schülersprachreise nach Sevenoaks (London)

Im dieser Reportage werde ich euch ein wenig über die Thames Valley Summer School in Sevenoaks erzählen. Die Summer School ist auf dem Campus der Sevenoaks School, einer der renommiertesten Schulen Englands.

Hei ich bin Lena und habe zwei Wochen in der Summer School in Sevenoaks (London) gelebt, um mein Englisch zu verbessern und natürlich um viel Spaß zu haben. 

Ich wohne in Frankfurt (Deutschland) und habe deshalb am Dienstag den 25. Juli 2017 den Flug nach London Heathrow genommen. Ich bin mit Brithish Airways geflogen. Am Flughafen Heathrow in London wurde ich dann von einem sehr netten Staff People der Summer School abgeholt und zu dem Shuttle Bus gebracht. Mit den Shuttle Bus wurde ich und noch ein paar weitere Schüler dann zum Internat gefahren. Der Weg bis zum Internat hat ungefähr noch eine Stunde gedauert. 

In der Schule angekommen wurden wir begrüßt und in einem kurzen sprachlichen Test in Grades(Leistungsstufen) eingeteilt. Dieses Grade war dann deine Klassenstufe für den Aufenthalt. Außerdem wurden wir in Häuser eingeteilt. In der Zeit, wo ich da war, gab es zwei verschiedene Wohnhäuser,einmal das Haus ,,Sennocke'' und das Haus ,,International Center (IC)'', in dem ich untergebracht war (Das könnt ihr oben auf dem Bild auch sehen).  Der Campus der Sevenoaks School ist wirklich riesig. Es gibt Fußball,Tennis,.. Plätze, einen riesigen Sportbereich mit Sporthallen, Schwimmbad,... , es gibt fünf Wohnhäuser, eine riesige Dinninghall (Kantine), ein Theater, Parks, Art (Kunst) und ICT(Computer)- Räume und natürlich die Schulgebäude.  Am Anfang war es etwas schwierig sich dort überall zurecht zu finden, doch das hat sich schnell geändert.

 

 

 

In dem Internat gab es einen sehr strickten Tagesablauf, was jedoch nicht schlimm war.

Man wurde morgens um 7:00 Uhr von der Housemistress oder dem Housemister geweckt. Der Housemister oder die Housemistress war eine/ ein verantwortlicher für das Haus in dem man untergebracht war. Sie waren für einen zuständig und falls man Fragen hatte konnte man sich jederzeit an sie wenden. Eigentlich sollte man dann auch um 7:00 Uhr aufstehen, doch das war selten der Fall. Die meisen haben sich danach nochmal kurz ins Bett gelegt :)  Um 8:00 Uhr gab es dann in der Dinninghall Breakfast(Frühstück). Um 9:00 Uhr hat die erste Unterrichtseinheit  in den verschiedenen Grades angafangen, welche bis um 11:05 Uhr ging. Von 11:05 Uhr bis 11:30 Uhr gab eine kleine Pause, in der man sich an einem Kiosk Essen oder Trinken kaufen konnte. Die zweite Unterrichtseinheit ging dann von 11:30 Uhr bis 12:55 Uhr, da es um 13:00 Uhr Lunch(Mittagessen) gab. Nach dem Lunch hatte man dann bis 14:00 Uhr Pause und konnte in die Häuser gehen. Denn um 14:00 Uhr haben die Freetime Activites(Freizeitaktivitäten) angefangen. Diese gingen bis um 17:00 Uhr. Um 18:00 Uhr gabe es Dinner(Abendessen), wieder in der Dinninghall. Nach den Abendessen gab es meist noch eine Night Activity(Abendaktivität), die alle zusammen gemacht haben.  Und dann gab es um 22:15 Uhr nochmal ein Housemeeting(Hausmeeting). Licht aus machen sollte man spätestens um 23:00 Uhr, doch dies wurde nicht so genau kontrolliert. ;)

Breakfast/Lunch/Dinner: Des Essen war wirklich gut muss ich sagen. Man hatte viel Auswahl und das Essen hat immer gut geschmeckt, es war auf jeden Fall für alle immer etwas dabei.

Zum Frühstück gab es eine Joghurtbar, eine riese Auswahl an verschiedenen Müslis, immer frisches Obst (Wassermelone, Ananas, Honigmelone, Apfel,...), Toast und eine täglich wechselne weitere Auswahl, wie Croissant, Waffeln, Muffins,.... und es gab jeden morgen eine wechselnde warme Alternative, wie (Typisch Englisch) Eier mit Speck, Beans, Würstchen,.... Zum Trinken gab es immer Wasserautomaten, Automaten mit Orangensaft, Apfelsaft,... und Automaten mit Kaffee, Tee, heiße Schokolade,....

Zum Mittagessen gab es auch jeden Tag wechselnde Speisen. Es gab immer eine Suppe und ein großes Salatbüffet. Dazu konnte man zwischen drei Gerichten wählen. Zu den Gerichten gab es dann immer noch ganz verschiedene Beilagen. Und es gab natürlich auch immer einen leckeren Nachtisch. Das Essen war sehr International, also nicht nur typisch Englisch. Freitags jedoch gab es immer, als eine Variante Fish and Chips ;)          Zum Trinken gab es eigentlich das gleiche wie morgens, jedoch gab es noch verschiedene LImonaden dazu.

Und zum Abendessen gab es eigentlich ähnliches wie zum Mittagessen, Salatbüffet, Suppe und täglich wechselne Auswahl an Speisen und Nachtisch.          Jeden Freitag war BBQ Abend, wo gegrillt wurde.

 

 

Lessons: Der Unterricht hat, finde ich, immer total Spaß gemacht. Er ist nicht vergleichbar mit dem Schulunterricht zu hause, da dort besonders Wert auf das Sprechen gelegt wurde. Der Unterricht war ausgelegt für die Prüfung am Ende des Aufenthalts. Das bedeutet im Untericht ging es hauptsächlich um das Vorbereiten und Lernen für die Prüfung (Trinity Exam).  Die Trinity Exam wird am Ende des Aufenthalts von einem Prüfer abgenommen, bei dem nur gesprochen wir. Die Prüfung ist unterteilt in verschiedene Bereiche, die jedoch vom Grade abhängign sind.

Freetime Activities: Die Freizeitaktivitäten sind von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr und sind in drei Zeitspannen unterteilt. Morgens vor dem Frühstück liegen Listen mit Aktiviäts- Varianten aus, in die man sich einträgt. Die Freizeitaktivitäten sind Pflicht, das heißt jeder muss sich eintragen. Die Aktivities haben immer gewechselt, jedoch Badminton, Basketball, Squash und ICT waren die standart Aktivitäten, die es jeden Tag gab. Als wechselnde Aktivities gab es Football, Tabeltennis, Tennis, Streetdance, Art, Swimming,....

Die Aktivities haben viel Spaß gemacht und es war nicht schlimm das sie Pflicht waren. Wenn man im Vornerein bei der Anmeldung Akademie gebucht hat, gab es für den jenigen entweder Tennis oder Reiten anstelle den Aktivities. Ich habe in der ersten Woche Reiten dazugebucht gehabt und es war sehr lustig mal auf Englsich Reitunterricht zu nehmen.

Evening Freetime Aktivites: Abends nach den Essen gab es oft noch Abendaktivitäten, wie kleine Spiele, Quizes, Disco oder so.

House Meeting: Bis zum Housemeeting um 22:15 Uhr hatte man immer Freizeit und konnte auch die anderen Leute im anderen Haus besuchen gehen. Im Housemeeting haben sich alle aus dem Haus abends nochmal getroffen und die Housemistress/ Housemister hat die wichtigesten Infos für den nächsten Tag erklärt, beispielsweise bei einem Ausfug. Auch nach dem Housemeeting hatte man Freizeit und konnte tun was man wollte, jedoch nicht mehr ins andere Haus gehen.

Ausflüge: Jede Woche gab es einen Halbtages- und einen Ganztagesausflug. Diese haben auch von Woche zur Woche sich geändert. Bei jedem Ausflug gab es einen Sightseeing Teil, wo man Museen,.. besucht hat und einen Shopping  Teil. Wir waren zum Beispiel in den zwei Wochen in der National Portrait Gallery, in Greenwich, im Natural History Museum und in Cambridge. Shoppen waren wir auf der Oxford Street, in Cambridge, in einem riesigen Shopping Center, Covent Garden,....    Da ich das erste mal in England war, war das für mich wirklich beeindruckent und toll. Schade fand ich jedoch, dass wir uns nicht die typischen Sehenswürdigkeiten angeschaut haben, wie Tower Bridge, London Eye, Big Ben,...    Eigentlich war das auch im Programm drinnen, doch irgendwie haben wir sie während meinem Aufenthalt nicht angeschaut:(

Ich habe während meiner Zeit viele tolle Dinge erlebt und sehr viel gelernt. Ich habe nette Leute kennengelernt und schnell Freunde gefunden. Die Schüler dort waren alle international, also aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Russland, Japan, China,..... Dadurch gab es eine tolle Mischung, was mir sehr gefallen hat. Die Staff People (Betreuer/ Lehrer) waren auch unglaublich nett und hilfsbereit. Ich würde definitif nochmal hinfahren, da es mir so gut gefallen hat. 

Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Reportage über die Summer School in Sevenoaks weiterhelfen und euch vielleicht sogar für Sevenoaks begeistern. Ich war auf jeden Fall total begeistert und würde es immer weiter empfehlen. Vorher hatte ich einige Bedenken mit der Verständigung auf Englisch, doch wenn man gezwungen ist zu reden, ist es auf einmal total leicht und macht sehr viel Spaß. :)

LG Lena