Englisch lernen in Kapstadt

GLS bringt Euch in die Drei-Millionen-Metropole an der Südspitze Afrikas.

Eine Sprachreise ist eine tolle Möglichkeit, um in den Schulferien seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Ein tolles Highlight unter unseren umfangreichen Schülersprachreisen ist ohne Frage das Programm in Kapstadt. Wo sonst kann man mit Haien tauchen, auf Straußen reiten und Elefanten füttern, an der Grenze zwischen dem Atlantik und dem Indischen Ozean stehen und eines der 7 Weltwunder der Natur besteigen?

Ich bin Janine Herrmann und arbeite bei GLS in der Sprachreisenabteilung. Da wir regelmäßig unsere Partnerschulen inspizieren, bin ich Ende September nach Südafrika gereist und habe der Schule und unseren Ansprechpartnern dort einen Besuch abgestattet. Dabei habe ich auch gleich in dem Wohnheim übernachtet, in dem unsere Sprachschüler unterkommen.

Kapstadt wird auch als die 'Mother City' - die Mutter aller Städte bezeichnet, da sie die älteste Stadt des Landes ist. Wer hier her kommt, hat oft als allererstes nur ein Ziel: Den 1.086 Meter hohen Tafelberg erklimmen und die unglaubliche Aussicht genießen. Das war auch mein erster Ausflug und er war alles andere als anstrengend. Hoch ging es nämlich mit der Seilbahn. :)

Kapstadt ist eine Stadt mit bewegter Geschichte. Vor über 300 Jahren haben die ersten europäischen Siedler hier ihr Lager aufgeschlagen, mit den Ureinwohner Tauschhandel betrieben und den Entschluss gefasst, eine Proviantstation auf dem Seeweg nach Indien einzurichten. Das Foto oben entstand vor dem 'Castle of Good Hope', welches die Holländer zu ihrem Schutz erbauten. 1814 wurde die florierende Hafensiedlung dann zur Britischen Kronkolonie erklärt. Stark geprägt ist die Stadt aber vor allem durch die jüngere politische Geschichte und die Folgen der Apartheid.

Wirklich beeindruckend ist die Lage zwischen Tafelberg und Ozean und die Schönheit der Natur.

Das Freizeitprogramm der Sprachschule ist super organisiert, unter der Woche findet jeden Nachmittag ein Halbtagesausflug statt, am Samstag dann ein Ganztagestrip (z.B. zum Kap der Guten Hoffnung). Die Kosten dafür sind bereits im Reisepreis inklusive. Sonntage sine An- und Abreisetage und stehen jedem zur freien Gestaltung zur Verfügung. An diesem Tag kann man etwas mit Freunden machen oder einen optionalen Ausflug dazu buchen. Sprechen Sie uns einfach an, die Termine und der Ausflugsplan stehen schon vor Abreise fest.

Da traute ich meinen Augen kaum: Im türkisblauen Wasser am Boulders Beach planschen Pinguine.

Bunt geht es auch in den engen, steilen Gassen im Stadtteil Bo-Kaap ("Malay Quarter") zu.

In diesem traditionellen Wohnviertel leben die Kapmalayen, die Nachkommen der im 17. und 18. Jahrhundert aus Indonesien, Sri Lanka, Indien und Malaysia verschleppten Sklaven.

Im kompletten Gegensatz dazu steht das dicht besiedelte und belebte Viertel Sea Point, mit seinen modernen Hochhäusern und Apartmentblocks. Die ca. 5 km lange Uferpromenade reicht bis zum WM – Stadion in Green Point und ist der Lieblingsort der Kapstädter zum Joggen, Spazierengehen, Picknicken und Inlineskaten.

Die Sprachschule befindet sich nur einen Straßenblock von der Promenade entfernt und somit genau am Fuße des Signal Hills mit Blick auf den Atlantik. Sie liegt direkt an der Main Road, eine der 3 Hauptverkehrsachsen von Sea Point.

Das sind Kyle und Rivaag. Sie betreuen die Rezeption und helfen den Teilnehmern bei Fragen weiter. Der Eingangsbereich der Schule ist außerdem 24 Stunden am Tag mit Security Personal besetzt.

Hier sehen wir Jacy Costa, die Centre Sales Managerin der Sprachschule. Sie hat sich viel Zeit genommen, um mir den gesamten Campus und die Unterkünfte zu zeigen.

Auf dem Schulgelände befindet sich neben den administrativen und akademischen Einrichtungen auch ein Wohnheim, d.h. die Schüler wohnen direkt über den Klassenräumen.

Im Garten gibt es eine Grillecke, wo die Schule auch das ein oder andere 'Braai' veranstaltet, die südafrikanische Variante des Barbecue.

Die Campusführung fand während der Unterrichtszeit statt, weshalb das Gelände nahezu menschenleer war. In den Pool ist aber auch so niemand gegangen, denn zwischen Juli und August herrscht in Südafrika wie auf der restlichen Südhalbkugel der Winter. Aber keine Sorge: Die Temperaturen klettern auch im Winter schon mal auf 20°C. Die durchschnittliche Höchsttemperatur beträgt 17 Grad.

Gleich neben dem Pool liegt der Computerraum, den jeder kostenfrei nutzen kann.

So sieht einer der Klassenräume aus. Maximal werden 15 Schüler zusammen unterrichtet.

Unsere Teilnehmer schlafen in Vierbettzimmern, das Bad teilt man sich mit seinen Mitbewohnern. Jeder hat einen eigenen Schrank, den man auch abschließen kann. Bargeld und der Reisepass sollten aber im Safe der Schule aufbewahrt werden. Für unterwegs sollte man eine Kopie des Passes bei sich tragen.

Bettwäsche und Handtücher müssen nicht mitgebracht werden, sondern liegen schon auf den Zimmern bereit. Diese werden unter der Woche täglich gereinigt. Es besteht die Möglichkeit, einmal pro Woche Wäsche zu waschen.

Die Zeit zwischen den Unterrichtsblöcken können sich die Schüler u.a. mit Billiard und Tischfußball gemeinsam vertreiben. Kostenfreies WLAN steht in allen Zimmern ebenfalls zur Verfügung.

Direkt neben der Student Lounge befindet sich die Cafeteria. Frühstück, Mittag und Abendessen sind für unsere Teilnehmer inklusive. Tee und Kaffee können rund um die Uhr geholt werden.

Wissenswertes vor der Abreise: Der Flug nach Kapstadt dauert ca. 10-11 Stunden, dafür gibt es nur 1 Stunde Zeitverschiebung. Es gibt keine Sommerzeit, deshalb herrscht während der mitteleuropäischen Sommerzeit sogar Zeitgleichheit. Die Währung heißt Südafrikanischer Rand (ZAR); für einen Euro bekommt man dereit 15 ZAR. Die Ländervorwahl lautet +27. Es herrscht Linksverkehr. Das Leitungswasser kann getrunken werden. Da die Steckdosen anders als bei uns aussehen, braucht man einen Reiseadapter mit runden Dreipolstecker. Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, solange man direkt aus Europa einreist. Viele Supermärkte haben sonntags geöffnet. Unbedingt Sonnencreme einpacken, die Sonne ist auch im Winter sehr stark. Minderjährige müssen bei der Ein- und Ausreise eine Geburtsurkunde sowie die Reise-Einverständniserklärung und Ausweiskopien der Eltern vorweisen.

Neugierig geworden? Ich erzähle Ihnen gerne mehr über diese aufregende Sprachreise für Schüler zwischen 13-17 Jahre.

(030) 780089-64 / janine.herrmann@gls-sprachenzentrum.de