4 Wochen in Sydney mit GLS

In den Sommerferien war ich vom 11. Juli bis zum 11. August für vier Wochen mit GLS in Australien. Dort habe ich das „Sydney College of English“ besucht. Ich hatte ein bisschen Angst und die Nervosität war mir wahrscheinlich ins Gesicht geschrieben, den Tag vor meiner Abreise, doch am Ende siegte meine Vorfreude. Während dieser Reise habe ich nicht nur mein Englisch verbessert, ich habe auch neue Kulturen und Menschen kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und zu denen ich den Kontakt auf jeden Fall aufrecht erhalten möchte und werde.

Das war noch am Flughafen in  Frankfurt, von dort aus bin ich nach Singapur geflogen und von dort aus nach Sydney. Ich war super aufgeregt, da ich noch nie alleine geflogen bin. Außerdem war das für mich ein Traum der in Erfüllung ging. Es war mein großer Traum nach Australien zu reisen. Ich habe erst realisiert, dass ich bald in Sydney sein würde, als ich im Flugzeug nach Singapur saß. Als ich endlich in Sydney angekommen war, wurde ich zu meiner Gastfamilie gefahren. Die Gastfamilie war sehr nett, jedoch merkte ich schnell, dass die Gastfamilie keine Gastschüler aus Interesse an verschiedenen Kulturen aufnahm, da sie nur sehr selten da waren und an Wochenenden immer auf irgendwelchen Kurztrips waren. Also verbrachte ich die Zeit lieber mit den Freunden, die ich dort gefunden hatte. Meiner Meinung nach, ist das ein Zeichen dafür, dass man auch Pech mit seiner Gastfamilie haben kann. 

Ich hatte auch verschiedene Gastschwestern: eine aus Brasilien — mit welcher ich mich sofort angefreundet habe—, zwei aus Vietnam und zwei aus Russland, welche aufgrund fehlender Englischkenntinisse nicht mit mir geredet haben.

 

So sah mein Stundenplan an der Sprachschule aus. Vormittags hatte ich intensiven Englischunterricht. Die Sprachschule befand sich mitten im Zentrum von Sydney —perfekt um die Pausen am nahegelegenen Darling Harbour zu verbringen—. Manchmal hätte ich anstatt des Unterrichts lieber mehr von Sydney erkundet, doch dank unserer tollen Lehrerin und meinen super netten Mitschülern, war ich trotzdem gerne im Unterricht und ich habe die Zeit mit den anderen Schülern dort sehr genossen. Die Sprachschule ist im Vergleich zu der normalen Schule in Deutschland komplett anders: Die Lehrer durften wir beim Vornamen nennen, es gibt keinen Druck wegen Leistung und fast jede Unterrichtsstunde wurdee so gestaltet, dass man mit den anderen Schülern zusammengearbeitet hatte. 

Nachmittags waren —bis auf Montags und Freitags— Aktivitäten rund um Sydney angesagt, zu denen ich in den nächsten Absätzen noch etwas erzählen werde. Montag nachmittags war ebenfalls Unterricht und Freitags war nachmittags hatten wir Sport. Meistens habe ich mit meinen Freunden dort Volleyball gespielt.

Samstags gab es immer ganztägige Aktivitäten, welche immer wieder neue Highlights baten. Und Sonntags hatte man Zeit, etwas mit der Gastfammilie zu unternehmen, da meine jdeoch nie da war, habe ich die Zeit mit Freunden verbracht.

Auf dem Bild sieht man meine Klasse, beim Unterricht.

Am 14. Juli war mein erster Tag an der Schule. Mein Gastvater hat mir den Weg bis dahin gezeigt, doch in der Schule musste ich alleine zurechtkommen. Ich war sehr nervös, da ich dort noch niemanden kannte. der Einstufungstest war nicht schwer, vor dem Test war ich auch nicht nervös, da ich dafür ja nicht wirklich lernen konnte und ich sowieso ganz gut in Englisch bin —außerdem selbst wenn ich nichts gewusst hätte, hätten sie mich ja nicht wieder zurück nach Deutschland schicken können— wozu also Stress deswegen?! 

Nach dem Test hatten wir fünfzehn Minuten Pause. Alle in dem Raum standen auf und unterhielten sich mit Leuten ihrer Nation (hauptsächlich asiatisch). Zufälligerweise stellte sich heraus, dass das Mädchen vor mir ebenfalls aus Deutschland kommt, so traf ich meine erste Freundin dort. Die anderen Freunde fand ich während des Unterrichts und der anderen Aktivitäten.

Eines meiner Highlights war, als ich in dem Featherdale Wildlife Park einen Koala streicheln durfte. Als ich den Koala streichelte war ich mir kurzzeitig nicht sicher, ob es nur ein Traum war oder die Realität. In demFeatherdale Wildlife Park findet man nur australische Tiere, von Krokodilen über Papagein und andere Vögel bis zu den für Australien bekannte Kägurus ist wirklich alles dabei! Es gibt dort auch einen Streichelzooo, doch anders als die Streichelzoos mit Ziegen wie bei uns in Deutschland waren in diesem Streichelzoo kleine Kägurus. 

Nach dem Besuch in dem Wildlife Park ging es weiter in die Blue Mountains. Nach einer zweistündigen Busfahrt waren wir endlich da. Die Aussicht war unglaublich. Und die Blue Mountains sind tatsächlich blau!!!

Jedoch nicht nur die Aussicht ist toll. Selbst das Wandern durch die Mountains macht Spaß und hinter jedem Baum, Busch oder Felsen gibt es etwas neues zu entdecken. Gleichzeitig war es ein beunruhigendes Gefühl, da man ständig auf giftige Spinnen und Schlangen aufpassen musste. Das kann ganz schön beängstigend sein.

Zum Glück hab ich schnell viele Freunde dort gefunden und war niel alleine. Auf dem Bild sieht man mich mit den anderen drei deutschen vor einem Wasserfall.

Nach dem Unterricht und den Aktivitäten — wie zum Beispiel das berühmte Opera House— war ich oft mit meinen Freunden in den „Royal Botanic Gardens“. Es ist einer meiner Lieblingorte. Der Park bietet so viele Möglichkeiten: Spaziergänge, Blick auf die Skyline von Sydney, das Opera House und die bekannte Harbour Bridge, Picknicken auf der Wiese oder einfach nur im Gras zu liegen und die Sonne genießen und natürlich die Papagaien füttern. Dort wird einem einfach niemals langweilig!

Das Bild wurde am Bondi Beach gemacht, darauf sieht man mich mit einer Freundin aus Taiwan. Bondi Beach und Bronte Beach sind beide zwei meiner Lieblingsorte. Ich habe dort sehr viel Zeit mit meinen Freunden verbracht und war eine unsere Lieblingsaktivitäten sonntags.

Das war im Luna Park, eine der Samstagsaktivitäten. Es war schön mal etwas zu machen, was nichts mit Kultur zu tun hatte und wir uns einfach mal amüsieren konnten. Und wo geht das besser als im Luna Park? Der Luna Park ist ein kleiner Theme Park mitten im Zentrum von Sydney. Der beste Weg dorthin ist mit der Fähre.

Die Mädels auf dem Bild sind aus Deutschland, Spanien und Tahiti. Es ist toll mit so vielen Leuten aus verschiedenen Kulturen etwas zu unternehmen.