2 Wochen im London City College

2 super Wochen mittendrin in London, absolut empfehlenswert!

In den Sommerferien verbrachte ich zusammen mit einem Freund 2 Wochen in London im Rahmen einer von GLS organisierten Sprachreise. Ich flog von Düsseldorf nach London Heathrow, entsprechend war der Flug angenehm kurz.

Bei der Ankunft in London kamen wir schnell durch die Kontrollen, auch wenn ich als Minderjähriger den Behörden eine „parental letter of consent“ (Einverständiserklärung der Eltern) vorlegen musste.

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Mit der Underground konnten wir die Unterkunft und die Uni einfach und günstig (Kosten für die Fahrt etwa 6 Pfund) erreichen. In der Nähe der Unterkunft befanden sich zwei Underground-Stationen, darunter die „Elephant  and Castle“ - Station, die beide zu Fuß in 2-5 Minuten erreichbar waren. Am „Bomberg House“ angekommen wurden wir von King´s Summer-Staff-Mitgliedern empfangen und eingewiesen. Wir konnten einen Teil unseres Geldes in einen Safe einschließen lassen und tauschten unseren Personalausweis/Reisepass mit einer King´s Summer ID. Außerdem wurden wir mit einer Travelcard für die Zonen 1 und 2, den Schlüsseln für das Zimmer und das Apartment, den Zugangskarten für den Unikomplex und der Unterkunft sowie mit den Essenstickets für die Cafeteria ausgestattet. Dann wurden wir zu den Zimmern geführt und konnten uns dort einrichten.

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Die Zimmer waren zwar relativ klein, jedoch ebenso wie das Bad sehr gut ausgestattet. Die einzelnen Blocks im Haus waren in Apartments aufgeteilt, jedes Apartment bestand aus 5 Zimmern für Schüler und einem Zimmer für ein Staff-Mitglied. Außerdem gab es in jedem Apartment eine Gemeinschaftsküche.

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Am ersten Tag fand ein Einstufungstest statt, um das Englischniveau der Schüler zu bewerten und sie in in Kurse aufzuteilen. Im schriftlichen Teil des Tests mussten multiple-choice-Fragen beantwortet und ein Brief geschrieben werden. Im mündlichen Teil sollte jeder Schüler einzeln mit einem Lehrer über seine Motivationen für die Reise auf Englisch reden. Nach dem Test wurden wir in der sehr modernen Southbank University herumgeführt und in alles Weitere zum Ablauf der Sprachreise eingewiesen.

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Je nach Buchung war die Schülergruppe in zwei Programme unterteilt, dem „Summer Course“ und das „Taste of London“-Programm. Als „Taste of London“-Schüler konnte ich mich nachmittags frei in London bewegen und die Stadt entdecken. Ich konnte aber auch auf Wunsch an den Aktivitäten des „Summer Course“ teilnehmen. Bei manchen Aktivitäten wie etwa dem Besuch der St. Paul´s Cathedral oder des London Eye war eine zusätzliche Buchung und Zahlung erforderlich, die aber dann dank des Besuchs mit der Gruppe günstiger als der Normalpreis ausfiel.   

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Der Unterricht fand morgens von 9.00-12.30 Uhr statt und bestand aus einem Grammatikteil sowie aus einer meist an der Aktualität orientierten Themenreihe wie zum Beispiel Olympia oder Brexit. Beide Unterrichtsteile waren sehr gut gestaltet, und die motivierten Lehrer hatten sichtlich Spaß an ihrer Tätigkeit. Die Lehrer traf man dann auch oft beim Fußballspielen im Park und anderen Aktivitäten wieder. Die Klassenräume war sehr gut mit PC, Soundanlage und Beamer ausgestattet. Im zweiten Unterrichtsteil der „Taste of  London“-Kurse wurden auch oft mit dem jeweiligen Unterrichtsthema zusammenhängende Exkursionen veranstaltet.

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Hier ein Bild der Exkursion zum Olympiapark und zum ehemaligen Olympiastadion.

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Hier das Imperial War Museum als Exkursionsziel.

Auch die Sicht aus den Klassenräumen war sehenswert, so konnte man den Wolkenkratzer „The Shard“ aus den Fenstern erkennen.

 

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Generell lagen die Unterkunft und die Uni sehr zentral, so war in sehr kurzer Zeit an der Themse und an der Tower Brige. Außerdem befanden sich in der Umgebung zwei kleine umzäunte Fußballplätze, Unmengen an Restaurants, Pubs und Cafés sowie einige Läden wie zum Beispiel Tesco (weit verbreitete Supermarktkette mit preiswerten Sandwiches etc.)

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Hier der Ausgang aus der Unterkunft.

Das Glashaus in der Mitte des Bomberg House diente als Treffpunkt morgens vor dem Frühstück und auch als Ort für viele der abendlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Quiz-Abende oder Fifa-Turniere. Dort konnte man das Wlan-Passwort erfahren sowie Getränke- und Snack-Automaten nutzen. Direkt neben dem Glashaus befand sich die Waschküche, auf Nachfrage und nach der Zahlung von 3 Pfund konnte man die Waschmaschinen und Trockner benutzen, Waschmittel sollte man aber selber besorgen.

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Minderjährige „Taste of London“-Schüler sollten spätestens um 22.30 Uhr wieder in der Unterkunft sein und auf die Zimmer gehen. Um 23:00 Uhr klopften Staff-Mitglieder an die Zimmertüren, um die Anwesenheit zu kontrollieren. Morgens waren der Treffpunkt und die Anwesenheitskontrolle um 7:45 Uhr im Glashaus. Trotz der Kontrollen hatte man als „Taste of London“-Schüler sehr viele Freiheiten. An den Samstagen fanden im Preis inbegriffene Fahrten in andere Städte in der Nähe statt. So fuhren wir nach Oxford und nach Brighton, was eine willkommene Abwechslung zum Großtadttrubel in London darstellte.

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Im Laufe der zwei Wochen habe ich sehr viel Spaß gehabt und sehr viele neue Leute aus allen möglichen Ländern kennengelernt. Dadurch, dass auch in den Apartments und bei den Aktivitäten sowie im Unterricht die Nationalitäten und Sprachen gemischt waren, war man gezwungen Englisch zu sprechen ;). Während der zwei Wochen, die ich da war, war die Schülergruppe sehr international. So gab es zwar auch einige Deutsche oder Deutschsprachige, aber es gab auch viele andere Nationalitäten wie zum Beispiel Leute aus Qatar, Russland, Kroatien, Spanien, Italien und viele mehr. Zusammenfassend kann ich eine solche Reise nur empfehlen. Und das nicht nur, um neue Leute kennenzulernen, sondern vor allem, weil sich durch den stetigen Kontakt mit native speakers und den Bürgern der Stadt das Englischniveau rasant verbessert. So gab es unter den Staff-Mitgliedern Engländer, aber auch Iren und Waliser. Der tolle Kontakt zu den Betreuern ist vielleicht das, was mir bei dem Aufenthalt unter vielen positiven Aspekten am besten gefallen hat. Ich verstand mich so gut mit einigen der Lehrer und Staff-Leuten, dass wir zum Beispiel zusammen mit anderen Schülern im Pub Fußball geguckt haben.